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Zahnschmerzen + Schnelle Hilfe

Was tun bei Zahnschmerzen - Zahnarzt Platzer + Schmit

Zahnschmerzen: Was hilft?

Bei starken Zahnschmerzen hilft meist nur eine Behandlung beim Zahnarzt effektiv und dauerhaft, da die Ursachen durch Schmerzmittel nicht behoben werden können. Bei Schmerzen muss neben den Symptomen unbedingt auch der Auslöser bekämpft werden, da krankhafte Veränderungen sich verschlimmern können und die Behandlung dadurch umfangreicher wird. Zudem besteht die Gefahr, eine ernsthafte Erkrankung
zu spät zu behandeln und somit Zahnverlust oder andere schwerwiegende Folgen zu riskieren.

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Was tun bei starken Zahnschmerzen?

Bei starken Zahnschmerzen hilft meist nur eine Behandlung beim Zahnarzt effektiv und dauerhaft, da die Ursachen durch Schmerzmittel nicht behoben werden können. Bei Schmerzen muss neben den Symptomen unbedingt auch der Auslöser bekämpft werden, da krankhafte Veränderungen sich verschlimmern können und die Behandlung dadurch umfangreicher wird. Zudem besteht die Gefahr, eine ernsthafte Erkrankung zu spät zu behandeln und somit Zahnverlust oder andere schwerwiegende Folgen zu riskieren.

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Welche Ursachen führen zu Zahnschmerzen?

Zahnschmerzen (auch Odontalgie oder Dentalgie) können viele unterschiedliche Ursachen haben. Eine verlässliche Diagnose kann nur bei einer zahnärztlichen Untersuchung gestellt werden, da nur bildgebende Verfahren wie Röntgen, die visuelle Untersuchung im Mundraum sowie das persönliche Gespräch mit Ihnen essenzielle Informationen liefern.

Ursachen für Zahnschmerzen

  • Karies: Eine Karieserkrankung ist sehr häufig Ursache für Zahnschmerzen, weil Kariesbakterien Löcher im Zahn verursachen, die bis zur Zahnwurzel reichen können.
  • Zu hohe Zahnfüllung: Durch unpassende Füllungen kann ein zu hoher Druck auf die betreffenden Zähne ausgeübt werden, welcher auf Dauer Schmerzen auslösen kann.
  • Fehlstellung im Biss (Okklusale Disharmonie): Wenn die Zähne des Ober- und Unterkiefers nicht optimal aufeinandertreffen, können Schmerzen entstehen. Eine Zahnkorrektur ist in solchen Fällen eine effektive Behandlung.
  • Schadhafte Füllungen: Feine Risse oder winzige Spalten zwischen Zahn und Füllung können zu Mikrolekagen führen. Dadurch schließt eine Füllung nicht mehr dicht ab und Bakterien können eindringen und Schmerzen hervorrufen. Betroffen sind meist zu alte Füllungen, die nicht rechtzeitig ausgetauscht wurden.
  • Abnutzung des Zahnschmelzes: Eine Dentinhypersensibilität entsteht, wenn der schützende Zahnschmelz an den Zahnhälsen abgenutzt ist und die empfindliche Dentinschicht freigibt.
  • Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis): Eine Zahnnerventzündung ist sehr schmerzhaft und entsteht häufig durch Karies oder Beschädigungen des Zahns, die das Eindringen von Bakterien ermöglichen.
  • Entzündung der Wurzelspitze: Eine chronische apikale Parodontitis ist eine schmerzhafte Entzündung im Inneren des Zahnes, die sich bis zur Spitze der Zahnwurzel ausbreitet und dort eine dauerhafte Entzündung im Knochen verursacht.
  • Eingebissene Nahrungsreste: Eine Speiseimpaktion entsteht, wenn sich Nahrung zwischen Zähnen festsetzt und sich nicht von selbst löst. Besteht das Problem dauerhaft oder regelmäßig, sollte es unbedingt zahnärztlich behoben werden.
  • Zahnfleischentzündung (Gingivitis): Ein entzündetes Zahnfleisch kann Schmerzen und Schwellungen verursachen. Dauerhaft bestehende Entzündungen können sich auf Zähne und den Kieferknochen ausbreiten und zu schwerwiegenden Schäden führen.
  • Parodontitis: Von Parodontitis spricht man, wenn der Zahnhalteapparat inklusive Knochen entzündet ist. Eine Parodontitis verläuft anfangs häufig schmerzfrei, führt aber unbehandelt bis zum Zahnverlust.
  • Abgenutzte Zähne: Zahnerosionen entstehen, wenn die Zahnhartsubstanz durch mechanische oder chemische Einflüsse abnimmt.
  • Zähneknirschen: Das Knirschen mit den Zähnen geschieht meist unbewusst während des Schlafens, kann jedoch zu Verspannungen und Druckschmerzen führen. Zudem schädigt es die Zähne dauerhaft durch die zu hohe Belastung, selbst Abplatzungen oder Zahnbruch kann eine Folge sein. Einfache Hilfe bietet eine maßgefertigte Knirschschiene, die in der Nacht getragen wird.
  • Zahntrauma: Verletzungen der Zähne oder des Zahnhalteapparates durch Unfälle können langfristige Zahnschmerzen auslösen.
  • Zahnbruch (Cracks): Eine Zahnfraktur entsteht durch Überlastung, Beißen von zu harten Nahrungsmitteln oder andere mechanische Einwirkungen. Die entstandenen Defekte verursachen vor allem beim Kauen Schmerzen. Selbst kleinste Risse müssen behandelt werden, da Bakterien in den Zahn eindringen und ihn weiter schädigen können.
  • Zahnabszess: Ein Abszess ist eine Ansammlung von Eiter aufgrund einer bakteriellen Infektion. Abszesse an den Zähnen verursachen starke Schmerzen und ein intensives Druckgefühl.
  • Weisheitszähne: Weisheitszähne können während des Wachstums, durch Fehlstand oder wenn sie entzündet sind Schmerzen verursachen. Die frühe Abklärung ist wichtig, um schwere Entzündungen, das Verschieben der Nachbarzähne oder andere Folgebeschwerden zu verhindern.
  • Erkältungen: Grippale Infekte, Nebenhöhlenentzündungen oder andere Entzündungen im Kopf- oder Halsbereich können zu schmerzenden Zähnen führen. Diese verschwinden jedoch in den meisten Fällen, wenn die Erkrankung nachlässt. Andernfalls ist eine zahnärztliche Abklärung dringend zu empfehlen.

Sie leiden unter Zahnschmerzen und möchten sich behandeln lassen? Gerne können Sie unser Online-Terminformular nutzen oder direkt in unserer Praxisanrufen.

Wie lange darf man Zahnschmerzen aushalten?

Schmerzen sind meist ein Anzeichen dafür, dass eine krankhafte Veränderung vorliegt. Die Gründe können unterschiedlich sein, sollten jedoch so schnell wie möglich von einem Zahnmediziner oder einer Zahnmedizinerin abgeklärt werden. Zahnschmerzen auszuhalten ist deshalb nicht ratsam und birgt einige Risiken. Da Zahnschmerzen häufig mit bakteriellen Entzündungen einhergehen, können im ungünstigsten Fall Bakterien über die Blutbahn transportiert werden und in anderen Regionen des Körpers Schaden anrichten.

Lang anhaltende Zahnschmerzen bergen Risiken für die allgemeine Gesundheit und sind für Patient:innen zudem sehr belastend im Alltag. Die meisten Zahnschmerzursachen können von Zahnärzt:innen schnell behandelt werden, deshalb sollte der Zahnarztbesuch so bald wie möglich wahrgenommen werden. In unserer Praxis sind wir zudem spezialisiert auf Patient:innen mit Zahnarztangst und nehmen Ihre Sorgen ernst. Jetzt Termin vereinbaren.

Symptome behandlungsbedürftiger Zahnschmerzen

  • Schmerzdauer: Wenn Zahnschmerzen länger bestehen und anhaltend sind, sollte gehandelt werden.
  • Verschlechterung der Schmerzen: Zahnschmerzen, die sich rasch verschlechtern, müssen zahnärztlich abgeklärt werden, da sie auf ein akutes Problem hindeuten.
  • Schwellungen: Beschwerden, die zusammen mit Schwellungen im Mundraum oder im Gesicht auftreten, müssen schnellstmöglich untersucht werden.
  • Fieber: Zahnschmerzen, die von Fieber oder erhöhter Temperatur begleitet werden, müssen von einem Zahnarzt oder einer Zahnärztin abgeklärt werden.
  • Blutendes Zahnfleisch: Zahnschmerzen in Verbindung mit blutendem, empfindlichem Zahnfleisch deuten auf eine ernste Ursache hin. Eine zeitnahe Behandlung ist wichtig, um schwere Erkrankungen wie Parodontitis auszuschließen.
  • Starke Schmerzen: Starke Überempfindlichkeiten sind ein Indiz für ein behandlungsbedürftiges Problem. Die Einnahme von Schmerzmitteln ist keine dauerhafte Lösung.
  • Druckschmerz: Wenn Schmerzen beim Kauen oder bei anderen mechanischen Einwirkungen auftreten, kann das ein Hinweis auf eine defekte Füllung oder Entzündungen sein. Eine zahnärztliche Abklärung ist dringend anzuraten.

Welche Risiken haben langfristige Zahnschmerzen?

Bestehen Zahnschmerzen über einen längeren Zeitraum, erhöht sich das Risiko für irreversible Zahnschäden, schwerwiegende Zahnerkrankungen wie Parodontitis, Zahnverlust und allgemeinmedizinische Erkrankungen. Anhaltende Entzündungen im Mundraum können in seltenen Fällen sogar eine Herzklappen- oder Schilddrüsenentzündung auslösen. Chronische entzündliche Prozesse erhöhen zudem das langfristige Risiko für Gefäßerkrankungen. Bei Schwangeren können bestimmte Bakterien zu Fehlgeburten führen, daher sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen in der Schwangerschaft besonders wichtig.

Zahn schmerzt bei Berührung – warum?

Schmerzt ein Zahn selbst bei leichtem Druck, beim Zubeißen oder beim Kontakt mit kalten Speisen, liegt häufig eine Entzündung im Inneren des Zahns oder an der Wurzelspitze vor. Weitere Gründe für Druckschmerzen sind feine Risse im Zahn, eine gelockerte oder zu hohe Füllung sowie freiliegende Zahnhälse.

Druckschmerzen sind häufig stechend und sehr unangenehm. Zudem besteht das Risiko, dass sich die Schmerzen rasch verschlimmern und Entzündungen dauerhaften Schaden anrichten. Der betroffene Zahn sollte daher zeitnah untersucht werden.

Welche Hausmittel bei Zahnschmerzen?

Hausmittel können Zahnschmerzen vorübergehend lindern, beheben aber nicht die Ursache. Bestehen Schmerzen länger oder nehmen zu, ist eine zahnärztliche Abklärung dringend notwendig. Jetzt Termin vereinbaren.

Hausmittel bei Zahnschmerzen

  • Kühlen: Kühlkompressen oder Kühlpads, die äußerlich aufgelegt werden, verringern Schwellungen und betäuben die Stelle leicht. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Kühlumschläge nicht zu kalt sind.
  • Salzwasserspülung: Eine lauwarme Spülung mit Salzwasser kann vorübergehend leicht antibakteriell und reinigend wirken.
  • Nelken: Nelke und Nelkenöl enthalten Eugenol, das lokal schmerzlindernd wirken und Bakterien potenziell reduzieren kann.
  • Pfefferminze: Ein gekühlter Pfefferminz-Teebeutel kann die Schmerzen kurzfristig etwas lindern.

Achtung: Essig, Wasserstoffperoxid, ätherische Öle oder andere aggressive Substanzen sollten nicht ohne zahnärztliche Rücksprache angewendet werden. Sie bergen das Risiko, die Schleimhäute zu reizen oder gesundheitliche Folgeschäden hervorzurufen. Bitte kontaktieren Sie bei Zahnschmerzen unbedingt einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin, um rasche Hilfe zu bekommen.

Welche Schmerzmittel helfen bei Zahnschmerzen?

Schmerzmittel können Zahnschmerzen nur vorübergehend lindern, leisten jedoch keine umfassende Ursachenbekämpfung. Eine zahnärztliche Abklärung ist daher in jedem Fall erforderlich.

Schmerzmittel bei Zahnschmerzen

  • Nichtsteroidale Antirheumatika: Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure
  • Weitere Schmerzmittel: Paracetamol, Metamizol (verschreibungspflichtig)
  • Medikamente mit Opioiden: In schweren Fällen kommen ärztlich verordnete Kombinationen mit Opioiden zum Einsatz

Achtung: Medikamente dürfen nie ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden, da sie ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellen können. Welcher Wirkstoff geeignet ist, hängt von individuellen Faktoren wie Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ab. Lassen Sie Ihre Zahnschmerzen unbedingt abklären, denn eine wirksame Behandlung ist der beste Weg zur dauerhaften Schmerzfreiheit.

Was macht der Zahnarzt bei Zahnschmerzen?

Bei Zahnschmerzen ist es wichtig, schnell und nachhaltig zu helfen. Patient:innen, die zu uns in die Praxis kommen, werden daher sorgsam untersucht, um eine rasche, präzise Diagnose zu stellen.

Diagnosemethoden bei Zahnschmerzen

  • Zuhören (Anamnese): Das Gespräch mit Ihnen ist besonders wichtig, deshalb nehmen wir uns Zeit, um möglichst viele Informationen zu sammeln.
  • Sehen (Inspektion): Mithilfe spezieller Lupenbrillen untersuchen wir die schmerzhaften Bereiche visuell.
  • Tasten (Palpation): Die schmerzende Stelle wird vorsichtig abgetastet, um Schwellungen oder andere Veränderungen wahrnehmen zu können.
  • Röntgenaufnahme (2D oder 3D): Röntgenbilder ermöglichen uns, Veränderungen zu erkennen, die im Zahninneren oder am Kieferknochen zu Schmerzen führen.
  • Klopftest: Sanftes Abklopfen der Zähne zeigt an, welche Zähne betroffen sind.
  • Kältetest: Ermöglicht die Identifikation empfindlicher Zahnwurzeln oder zeigt, wenn Zahnwurzeln bereits abgestorben sind.
  • Okklusionsprüffolie: Hilft dabei, zu hohe Füllungen oder andere Druckpunkte zu erkennen.
  • Parodontalsonde: Wird vorsichtig zwischen Zahn und Zahnfleisch eingeführt, um die Tiefe der Zahntaschen zu messen, Abszesse zu lokalisieren und gegebenenfalls Parodontitis zu diagnostizieren.

Wie behandelt der Zahnarzt Zahnschmerzen?

Die Behandlung von Zahnschmerzen richtet sich nach deren Ursache. Deshalb ist eine verlässliche Diagnose der erste Schritt. Danach besprechen wir mit Ihnen, welche Behandlungsoptionen es gibt. Uns ist besonders wichtig, dass Sie sich bei uns in der Praxis wohlfühlen und die Behandlung entspannt und angstfrei erleben.

Für Angstpatient:innen bieten wir daher auch spezielle Behandlungsoptionen wie Vollnarkose oder Dämmerschlaf an. Wenn Ihre Angst Sie davon abhält, Ihre Schmerzen behandeln zu lassen, laden wir Sie zu einem Vorabgespräch ein, bei dem Sie uns kennenlernen können und keine Behandlung stattfindet. Jetzt Termin vereinbaren.

Fazit: Was hilft bei Zahnschmerzen?

Bei den meisten Zahnschmerzen hilft nur die Behandlung beim Zahnarzt, da in fast allen Fällen ein grundlegendes Problem vorliegt, das nicht von selbst ausheilt. Bestehen Zahnschmerzen länger, gefährden die entstehenden Entzündungen Ihre Zahngesundheit und auch Ihre allgemeine Gesundheit kann langfristig gemindert werden.

Wir sind spezialisiert auf Angstpatient:innen und stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Rufen Sie uns gerne anwir helfen Ihnen schnell und einfühlsam bei Zahnschmerzen.

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